Everesting – Abschlussarbeit

2 Dezember 2020
2 Dezember 2020, Kommentare Kommentare deaktiviert für Everesting – Abschlussarbeit

Am 16.11. startete ein Projekt im Rahmen der Abschlussarbeit der Schülerinnen Katrin Derler, Alica Gradwohl und Shania Lierzer. Coronabedigt musste die Sport-Veranstaltung mehrmals geändert werden: vom Schwimmwettkampf in Kapfenberg, zum gemeinsamen Wandern in der Veitsch und schließlich zum virtuellen Wettbewerb.

Nachdem sich ein Verbot von Indoor-Veranstaltungen abgezeichnet hatte, schwenkte die Gruppe auf einen Bewerb im Freien um: Everesting war angesagt: d. h. das Sammeln von Höhenmetern, mit dem Ziel zumindest jene Meter zu bewältigen, die der Höhe des Mount Everest entsprechen; das sind 8848 Meter. Im Freien, bei genügend Abstand, auch mit gestaffelten Beginnzeiten, versuchten wir eine sichere Veranstaltung zu planen.

Plan B – nach dem Schwimmwettkampf – war, gemeinsam einen kleinen Berg (Hügel mit ca. 100 Höhenmetern) in wenigen Stunden so oft als möglich zu bewältigen. Eifrig wurde nach einer passenden Strecke (mit WC/Gasthaus, Einbahnregelung für Auf- und Abstieg) gesucht.

Da uns auch noch die Ausgangsbeschränkungen und die Absage von Schulveranstaltungen trafen, wurde ein Plan C erstellt: innerhalb einer Woche sollten alle Teilnehmer per App aufzeichnen, wann sie ihre Höhenmeter bewältigen. Tag und Uhrzeit waren allen Sportlerinnen und Sportlern freigestellt; lediglich ein Nachweis per Sportuhr mit GPS oder per App am Smartphone wurde verlangt.

Bald beteiligten sich nicht nur Schülerinnen und Schüler, auch Lehrerinnen und Lehrer sowie Freunde und Eltern wurden eingespannt. Schon nach wenigen Tagen konnte der Everest abgehakt werden und innerhalb von sieben Tagen wurden 36.286 Höhenmeter – also die vierfache Höhe erreicht. (Erklommen wurden z. B. das Kasereck, das Rennfeld, das Troiseck, die Stanglalm, der Teufelstein, der Gölk, die Hohe Veitsch und viele mehr!)

Da der allgemeine Lockdown aber zumindest bis zum 7.12. festgesetzt wurde, wurde auch der Bewerb verlängert. Alle, die weiterhin Lust haben und hatten, können und konnten Höhenmeter sammeln. Die Ausgangsbeschränkungen gelten ja nicht für sportliche Bewegung im Freien!

Bis zum 29.11. konnten nun 51.074 Höhenmeter gesammelt werden, wobei eine Sportlerin einsam an der Spitze steht: Ronja hatte bis Sonntag alleine 8.061 Meter gesammelt und steht kurz davor den Everest alleine zu bezwingen.

Mehr noch mitmachen möchte sendet seine Aufzeichnungen einfach an katrin.derler@hlwkrieglach.at

Prof. Zeilinger

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