„There and back again“ – Wien-Exkursion der 2FS

26 April 2022
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Gut drei Semester sind die Schüler*innen meiner 2FS nun an der HLW in Krieglach. Coronabedingt konnten wir abseits der Schule bislang nur einen sportlichen Tag in Graz verbringen, wo eine Rad-Tour sowie ein Besuch im Jump25 am Programm standen.

Vienna calling

Nun endlich aber war es so weit, mehrere Tage gemeinsam in Wien zu verbringen. Viele Ideen und Gespräche gingen diesem Ausflug voraus, was wir jedoch gemeinsam erlebten und aus dieser, unserer, Zeit gemacht haben, ging, so möchte ich behaupten, weit über unsere Erwartungen hinaus.

Getting there

Früh morgens unseres ersten Tages machten wir uns auf den Weg nach Wien – „Riding on an ÖBB train“. Dort angekommen, führte unser Weg direkt zum Jo&Joe-Hostel, unserer Unterkunft für die drei Tage. Besser hätten wir es wahrscheinlich nicht erwischen können – unter uns: IKEA auf vier Etagen, zu unserer Linken der Westbahnhof und am hauseigenen „roofgarden“ einen Blick über Wien, der seinesgleichen sucht.

Nach dem Check-In starteten wir unsere Tour durch Wien, in einer emotionalen, kulturellen, düsteren und denkwürdigen Reise. Drei Escape-Rooms im NoWayOut waren unsere erste Station, wo wir uns als Teams bei mysteriösen, zauberhaften und gruseligen Herausforderungen unter Beweis stellen konnten. Um dem eins drauf zu setzen, begaben wir uns zum Prater. „Extasy“, „Black Mamba“ und gemeinsames Autodrom zählten hier zu unseren Highlights, gefolgt von Burgern und Co. im Rollercoaster-Restaurant. Daraufhin hatten wir uns eine Auszeit auf der Dachterrasse unseres Hotels verdient. Spät abends dann starteten wir zur Urania-Sternwarte, um den Nachthimmel über Wien zu erkunden. Gefüllt mit Eindrücken aller Art und denkbar müde ging unser erster Tag zu Ende.

Getting in contact

Nach ausgiebigem Frühstück im Hotel waren wir bereit für den zweiten Tag. Unser Weg führte uns zum MedCampus Wien, wo wir im Narrenturm anatomisch und gynäkologisch pathologische Exponate bestaunen durften. Bei wunderschönem Wetter konnten wir die Atmosphäre auf der Uni ebenso wie im japanischen Lokal Takumi Vienna genießen. Der Pathologie im Narrenturm nicht genug, begaben wir uns auf den Zentralfriedhof. Prominente, interkulturelle sowie verlassene Gräber säumten unseren Weg.

Wie am ersten Tag hatten wir uns eine Pause mit Blick über Wien in unserem Hotel verdient. Am Abend begaben wir uns dann in den 22. Wiener Gemeindebezirk, um Christoph Fritz mit seinem aktuellen Programm „Das jüngste Gesicht“ im Orpheum Wien die Ehre zu erweisen. Die Gesänge der Schüler*innen auf dem Weg zum und vom Orpheum stellten einen Indikator für unsere gute Laune und die gemeinsame Zeit dar. Mit einem schnellen Abendessen am Westbahnhof endete unser zweiter ebenso wunderschöner Tag.

Getting to know what it feels like

Am dritten und letzten Tag unserer Reise starteten wir nach dem Check-Out in die „Ma-Hü“, um vom Big-City-Life auch etwas mit nach Hause zu nehmen. Die Zeit verging viel zu schnell, doch unser Weg zwischen Natur- und Kunsthistorischem Museum über den Heldenplatz sowie der Spanischen Hofreitschule hin zum „Dialog im Dunklen“ war es wert. Geführt von einer blinden Person in absoluter Dunkelheit konnten wir lernen, auf unsere anderen Sinne abseits des optischen zu vertrauen und so in eine Welt abzutauchen, die uns nicht bekannt war.

Nach abschließendem Mittagessen und letzten Shopping-Erfolgen bestritten wir glücklich unseren Weg zurück ins Mürztal – gefüllt mit Eindrücken, Erlebnissen und zwischenmenschlichen Gefühlen, die uns bestimmt für immer in Erinnerung bleiben werden.

What’s left to say?

Ich möchte mich ganz herzlich für unsere gemeinsame Zeit bei euch, liebe Schüler*innen der 2FS, bedanken. Jederzeit würde ich, auch wenn diese Exkursion nicht zu toppen ist, wieder mit euch verreisen. Ich hoffe, ihr alle hattet eine ebenso wunderschöne Zeit wie ich.

Ein Dankeschön möchte ich auch an unsere Direktorin Mag. Irene Maier richten, die uns all das ermöglicht hat!

Bei Frau Mag. Barbara Guggi, die uns alle begleitet hat und im kommenden Jahr eure Klassenvorständin wird, möchte ich mich ebenso bedanken. Guten Gewissens kann ich behaupten, dass sie mit euch das finale Jahr wunderbar verbringen und zelebrieren wird.

Final words

Ich schaue auf zwei wunderbare, aufregende und abwechslungsreiche Jahre zurück, bin glücklich darüber, jede Einzelne und jeden Einzelnen von euch kennengelernt zu haben und ich bin stolz auf euch! Auch wenn sich unsere Wege ab Mai trennen, bleibe ich euch erhalten.

Ingo

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