News & Events
Zwischen Felsen und tosendem Wasser: Unser „Abenteuer Bärenschützklamm“
- 10. Juli 2026
- Gepostet von: admin
- Kategorie: Allgemein
In der letzten Schulwoche tauschten naturbegeisterte Schülerinnen und Schüler der HLW Krieglach das Klassenzimmer gegen Wanderschuhe, um sich freiwillig einer ganz besonderen Herausforderung zu stellen. Das Ziel: die Bärenschützklamm.
Angenehme Starthilfe: Am Bahnhof in Mixnitz wurden wir von Herrn Grassauer mit seinem gelben „Bärli-Express“ freundlich empfangen. Die Fahrt ersparte uns die ersten 1,2 Kilometer Fußmarsch bis zur Jausenstation Grassauer. Doch spätestens ab hier begann die Einstimmung auf das, was uns erwartete oder besser gesagt: die inoffizielle Aufnahmsprüfung bis zum Klammeingang.
Das meditative Rauschen des Mixnitzbaches begrüßte uns, während sich erste Regentröpflein bemerkbar machten. Spätestens nach den ersten Kurven war klar: Ganz so gemütlich wird dieser Tag nicht. Gemeinsam meisterten wir den Einstieg und waren bereit für die eigentliche Herausforderung. Ab jetzt hieß es: Holzbrücken und Holzleitern bezwingen. Oberschenkel und Gluteus maximus hatten Schwerstarbeit zu leisten.
Doch die Klamm sorgte für Ablenkung und Belohnung zugleich. Mit gewaltigem Brausen stürzte der Wasserfall in die Tiefe und zeigte, welche Kraft Wasser besitzt. Die Pflanzenwelt mit ihren Moosen und Farnen sowie die über der Klamm kreisenden Greifvögel, die sich scheinbar mühelos von der Thermik tragen ließen, machten jede Verschnaufpause lohnenswert und wir wurden mit einem besonderen Gefühl belohnt: Die Natur lässt einen klein werden und gleichzeitig groß, weil man Teil dieses wunderschönen Ganzen ist und eine Herausforderung meistert.
Oben am Ausstieg angekommen, war eine Rast mehr als verdient. Beim Guten Hirten kehrten wir ein und wärmten uns auf, denn das Wetter wollte uns an diesem Tag zeigen, dass es mehr kann als Sonnenschein.
Der Rückweg führte zu hundert Prozent asphaltfrei über den Prügelweg bergab. Blühender Fingerhut und Vergissmeinnicht begleiteten unseren Weg und schienen uns daran zu erinnern, dass wir wiederkommen sollen. Die Freude war groß, Herrn Grassauer wiederzusehen. Sein gelber „Bärli-Express“ brachte uns zurück zum Bahnhof. Unsere müden Beine hatten sich die gemütliche Rückfahrt mehr als verdient.




