News & Events
Von Kalkstein bis Kinnie: Unsere Sprachreise nach Malta
- 25. März 2026
- Gepostet von: admin
- Kategorie: Allgemein
Für 14 Schüler*innen der 2 HL und 1 FW wurde der kleinste Mitgliedstaat der EU zum Klassenzimmer.
Malta empfing uns mit herrlichem Klima und einer ordentlichen Portion Wind. Schon bei der Ankunft fiel eines sofort ins Auge: die charakteristischen Gebäude aus hellem, ockerfarbenem Stein, die uns überall auf der Insel begegneten. Woher dieser „Limestone“ stammt, erfuhren wir im Limestone Heritage Park and Gardens, einem ehemaligen Steinbruch. Bei einer kleinen Zeitreise lernten wir nicht nur den Stein kennen, sondern auch die bewegte Geschichte Maltas – von den Römern über den Malteserorden unter seinen Großmeistern bis zu den Briten. Letztere hinterließen auch ihre Sprache.
Am Vormittag hieß es daher: Eintauchen ins Sprachbad – beim Unterricht in der „European School of English“. Danach ging es hinaus, um die Insel zu erkunden. Ob bei Führungen mit unserem Guide Simon oder auf eigene Faust, es gab viel zu entdecken. Ein Highlight war der Besuch der Hauptstadt Valletta, wo wir durch die Gassen schlenderten und das besondere Flair der Stadt auf uns wirken ließen. Auch Rabat hat uns gefallen. Dort konnten wir hautnah die Vorbereitungen für den Josefitag mit kunstvollen Säulen und Figuren miterleben.
Überhaupt ist der Katholizismus auf Malta allgegenwärtig: Mit fast 370 Kirchen ist er kaum zu übersehen. Ebenso unübersehbar und nicht zu überhören ist der Verkehr bzw. Linksverkehr, an den wir uns erst gewöhnen mussten. Und wer dachte, kurze Strecken bedeuten kurze Fahrten, wurde schnell eines Besseren belehrt: Busfahrten können auf Malta durchaus zur Geduldsprobe werden. Das Verkehrsproblem geht übrigens so weit, dass die Regierung jungen Menschen 25.000 Euro bietet, wenn sie fünf Jahre lang auf ihren Führerschein verzichten.
Neben Kultur durfte auch die Freizeit nicht zu kurz kommen. Während einige beim Bowlen oder Karaoke ihr Talent unter Beweis stellten, zog es andere auf eigene Expeditionen – etwa ins Popeye Village oder zum Fort Manoel. Und wer mutig war, probierte „Kinnie“, die lokale Limonade, deren Geschmack von „gut“ bis „erinnert ein bisschen an Benzin“ beschrieben wurde. Hmmm? Warum genau weiß jemand, wie Benzin schmeckt?
Am Ende der Reise kehrten wir mit vielen neuen Eindrücken, verbessertem Englisch und zahlreichen Erinnerungen zurück. Und so schön Malta auch war, die Vorfreude auf heimisches Leitungswasser, frisches Brot und … na was? – steirisches Kürbiskernöl war mindestens genauso groß.











