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Austausch, Abenteuer und Apfelstrudel – Unser Besuch aus Břeclav
- 25. April 2026
- Gepostet von: admin
- Kategorie: Allgemein
Am 20. April war es endlich so weit: Unsere Austauschschüler*innen vom Gymnasium Břeclav trafen ein – geschniegelt, gespannt und vermutlich noch leicht verwirrt von der Frage, warum in Österreich plötzlich alle so freundlich „Servus!“ sagen. Nach einer herzlichen Begrüßung (und der ersten vorsichtigen Annäherung an den österreichischen Dialekt) starteten wir direkt ins Programm.
Der Nachmittag führte uns zum Geschäft Wernbacher, wo es ernst wurde – zumindest modisch. Dirndl und Lederhosen wurden anprobiert, begutachtet und mit unterschiedlich viel Begeisterung getragen. Während einige sofort wie geborene Trachtenmodels wirkten, kämpften andere noch mit der Frage, wie man eine Lederhose korrekt schließt. Spoiler: Es braucht mehr als nur Mut.
Am Dienstag ging es süß – und ein bisschen wild – weiter: Mit einer Exkursion zu Zotter. Neben Schokolade in allen erdenklichen Geschmacksrichtungen (inklusive Sorten, bei denen man kurz an seinem Leben zweifelt) war vor allem der „essbare Tiergarten“ ein Highlight. Zwischen Ziegen, Hühnern und neugierigen Blicken wurde genascht. Am Nachmittag folgte eine Stadtführung durch Graz, bei der wir nicht nur kulturell dazulernten, sondern auch herausfanden, dass Kopfsteinpflaster und müde Füße eine gefährliche Kombination sind.
Der Mittwoch stand mit der Burg Oberkapfenberg ganz im Zeichen des Mittelalters. Bei der Greifvogelschau flogen Geier und Falken so knapp über unsere Köpfe, dass man kurz überlegte, ob die Frisur noch sitzt. Die anschließende Burgführung brachte uns in längst vergangene Zeiten – und spätestens beim Kaiserschmarrn in der Burgtaverne waren sich alle einig: Geschichte ist lecker.
Der Donnerstag begann kulinarisch: Gemeinsam wurden typisch österreichische Gerichte gekocht. Es wurde geschnippelt, gerührt und gelegentlich auch improvisiert – mit überraschend guten Ergebnissen! Am Nachmittag ging es weiter mit dem Erlernen eines Volkstanzes. Sagen wir so: Der Enthusiasmus war groß, die Koordination ausbaufähig. Bei der anschließenden Rätselrallye in Mürzzuschlag konnten wir dann wieder mit Köpfchen punkten.
Den krönenden Abschluss bildete ein gemeinsames Abendessen in einem traditionellen österreichischen Wirtshaus. Zwischen Schnitzel, Knödeln und viel Gelächter wurde klar: Dieser Austausch war nicht nur lehrreich, sondern vor allem eines – richtig lustig.
Am Freitagmorgen hieß es dann Abschied nehmen. Mit vielen Erinnerungen im Gepäck, neuen Freundschaften und vielleicht ein paar zusätzlichen Schokoladenkilos traten unsere Gäste die Heimreise an.
Fazit: So ein Schüleraustausch ist wie ein guter Kaiserschmarrn – ein bisschen chaotisch, ziemlich süß und am Ende einfach großartig.








