News & Events
Einen Schulbeginn der anderen Art hatte heuer Hannah aus der 2 HL. Statt in Krieglach drückt sie derzeit in Albacete die Schulbank. Zwischen spanischer Lebensfreude, dem späten Abendessen und dem Alltag in einer neuen Kultur: Nach den ersten Wochen in Spanien lässt sie uns Daheimgebliebene an ihren unvergesslichen Erfahrungen teilhaben.
Wie ist es dort so? „Am Anfang war ich schon sehr nervös, aber meine Sorgen waren komplett umsonst. Von meiner Gastschwester über die Gastfamilie bis zur Schule sind alle richtig freundlich und nett. Die Wohnung, in der ich wohne, ist auch schön und ein bisschen altmodisch.“
Und die Schule? „In der Schule verstehe ich leider nicht so viel, weil alle so schnell reden.“
Das Essen? „Die Essenszeiten sind auf später verlegt, also Frühstück um ca. 10 bis 11 Uhr, Mittagessen von ca. 15 bis 17 Uhr und Abendessen um ca. 20 bis 21 Uhr. Ich mag dieses Konzept, da es besser zu mir passt als das österreichische. Die Siesta finde ich auch toll. Da die Spanier oft wirklich viel zu Mittag essen, braucht man die Pause wirklich. Paella, Jamón, Tortilla de Patatas, Gambas, Fuel, Empanadas und Solomillo de cerdo sind einige spanische Gerichte, die ich schon probiert habe. Ich muss sagen, dass mir fast alle sehr schmecken. Was ich nicht so cool finde, ist, dass ich schlimme Bauchschmerzen von der Kuhmilch bekomme, obwohl ich nicht laktoseintolerant bin. Ich habe aber Glück, da Carmen laktoseintolerant ist, gibt es also auch Sojamilch und Alternativen.“
Und was erlebst du? „Die ersten paar Tage gab es ein Festival, La Feria de Albacete. Das war wie ein riesiges Dingel-Dangel mit Achterbahnen, Gruselhäusern, Gewinnspielen und vielem mehr. Es gab auch viele Essens- und Getränkeoptionen sowie Konzerte, Partys und Handgemachtes an Ständen. Am letzten Tag gab es sogar ein Feuerwerk mit Musikkapelle und Gesang, das eine Stunde dauerte. Es war ein wirklich riesiges Event, das zehn Tage dauerte. Mittlerweile finde ich, dass ich mich ziemlich gut eingelebt habe. Und ich finde es immer noch sehr erlebenswert.“


